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Das Bild zeigt eine Szene der Berner Fasnacht mit einer Figur in einem auffälligen, grünen Kostüm und einer übergroßen, humorvoll gestalteten Maske. Im Hintergrund stehen zahlreiche Zuschauer, darunter Familien mit Kindern, entlang der Straße und verfolgen den Umzug. Die festliche Atmosphäre wird durch bunte Details und Konfetti unterstrichen.

10 Bern Highlights im Februar

Publiziert: 20.01.2026

Neues lernen, «gwundrig» (neugierig) bleiben und sich überraschen lassen hält jung. Zum Glück muss in Bern nicht lange gesucht werden, um Möglichkeiten zu finden, den Horizont zu erweitern: Die Highlights im Februar laden ganz besonders dazu ein.

Highlight Audiotour «Eine digitale Zeitreise durch Bern»

Wer weiss, wie das Astrolabium im Zytglogge (Zeitglockenturm) genau funktioniert oder seit wann die Berner Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt? Das können wohl Tourist:innen wie auch viele Ur-Berner:innen nicht gleich beantworten. Zum Glück gibts jetzt eine ganz einfache und flexible Lösung, um mehr über unsere Lieblingsstadt zu lernen: die Highlight Audiotour «Eine digitale Zeitreise durch Bern». Notwendig dafür ist nichts, was wir nicht sowieso tagtäglich dabeihaben: ein Smartphone, Kopfhörer und eine Portion Neugier. Danach warten Geschichten, Anekdoten und Hintergründe zu architektonischen Meisterwerken und geschichtlichen Fakten nur darauf, gehört und entdeckt zu werden. Die Tour dauert rund zwei Stunden, kann aber ganz flexibel jederzeit unterbrochen werden, um einen Kaffee zu geniessen oder bei einem Laden unter den typischen Lauben (Arkaden) einen Halt einzulegen.

Asia Pacific Film Festival

Die Golden Globes sind bereits vorbei und die Oscars stehen vor der Tür. Bei diesen prestigeträchtigen Filmpreisen stehen zu einem Grossteil westliche Filme im Fokus. Wer sich filmtechnisch weiterbilden und Einblick in eine Filmwelt fern von Hollywood erhalten möchte, hat vom 9. bis 26. Februar die Chance. Dann nämlich findet wieder das Asia Pacific Film Festival im Cineclub Bern statt. Von der thailändischen Fantasy-Komödie über ein History-Drama aus Korea bis zum australischen Dokumentarfilm über das Leben der Aborigines erhalten Filmfans hier eine bunte Auswahl an spannenden Filmen. Organisiert wird das Film Festival im Auftrag der Botschaften aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Und das Sahnehäubchen? Nebst der kulturellen Weiterbildung und cinematischen Leckerbissen kommt hinzu, dass die Vorstellungen kostenlos sind. Eine Anmeldung ist empfohlen und erfolgt auf der Kino-Webseite.

Pubquiz im Dock8

Wer seine grauen Zellen etwas trainieren möchte, macht das am besten bei einem Quiz. In letzter Zeit erfreuen sich Pubquiz-Formate immer grösserer Beliebtheit. Daher haben Quiz-Begeisterte auch die Qual der Wahl: vom legendären im Bierhübeli über das besonders knifflige im Barbière bis zum geselligen in der Rathausbar. Ein weiterer Tipp ist auch das monatlich stattfindende Pubquiz im Restaurant Dock8 im Holligen-Quartier. Ab 17:30 Uhr kann im Restaurant gegessen werden und um 19:00 Uhr startet das gemeinsame Quizzen. Aber Achtung: Dieser Event ist besonders beliebt, deshalb ist eine Anmeldung Pflicht. Das Besondere am Dock8 ist der soziale Aspekt. Das Restaurant soll ein Ort für Begegnungen sein – für Menschen aus dem Quartier, aus ganz Bern und genauso für Armutsbetroffene. Da im Dock8 kein Konsumzwang herrscht, entsteht insbesondere für Letztere keine Stigmatisierung.

Konzertreihe Klangheimlich

Sich überraschen lassen, «gwundrig» (neugierig) bleiben – das ist bei der Konzertserie «Klangheimlich» Programm. Immer am zweiten Donnerstag im Monat, dieses Mal am 12. Februar, wird zum Musikerlebnis in die Kinemathek Lichtspiel im Marzili-Quartier eingeladen. Doch das sind auch schon alle Informationen, die dem Publikum vorgängig mitgeteilt werden. Wer an diesem Abend auf der Bühne steht, bleibt bis zum Konzertbeginn nämlich ein Geheimnis. Bei einem Besuch von Klangheimlich wird die Lust, Neues zu entdecken bestimmt gestillt – von Jazz über Pop und Folk bis hin zu Klassik wird hier alles geboten. Und falls das Konzert den persönlichen Musikgeschmack wider Erwarten nicht ganz trifft, ist das auch nur halb so schlimm. Die Location ist nämlich gleichzeitig ein Museum für Artefakte der Kinogeschichte. Hier gibts so einiges zu bestaunen.

Dateideen für Valentinstag

Spätestens im Februar erwachen die Schmetterlinge im Bauch wieder – steht doch die Liebe am 14. Februar zum Valentinstag im Fokus. Und gerade bei einem ersten Date kribbelts doch besonders. Die vorfreudige Neugier, einen neuen Menschen besser kennenzulernen und Gemeinsamkeiten zu entdecken. Doch natürlich kann ein Date auch mit Unsicherheiten verbunden werden. Wird die Chemie stimmen? Wo soll es stattfinden und was soll unternommen werden? Für letzteres bietet Bern einen bunten Strauss an Möglichkeiten. Ob ein gemeinsamer Blick in den Sternenhimmel im einzigen «Dark Sky Park» der Schweiz oder ein tierisches Treffen im Dählhölzli: Wir haben die romantischsten Ideen für ein Date zusammengestellt – und diese Tipps zu konsultieren lohnt sich nicht nur am Valentinstag.

Bern hat nicht nur für Paare und Verliebte so einiges zu bieten. Auch wer alleine in Bern unterwegs ist, kann vieles entdecken. Das beweisen unsere Tipps für Solo-Erlebnisse.

Neueröffnung Restaurant Cima

Bleiben wir gleich bei Dateideen, aber genauso bei einem gemütlichen Treffen unter Freund:innen, einem Geschäftsessen nach dem Meeting oder einer rauschenden Familienfeier. Idealer Ort für diese Anlässe ist beispielsweise ein besonderes Restaurant. Wer dabei anstelle des immer gleichen Lokals etwas Neues ausprobieren möchte, ist in der Rathausgasse in der Berner Altstadt genau richtig. Dort eröffnet am 24. Februar nämlich das Restaurant Cima. Die Küche ist inspiriert von den Alpen. Das heisst, dass alles in Handarbeit vor Ort zubereitet und mit Getreide, Bergkräutern, -käse, und weiteren Produkten aus den Alpenregionen gekocht wird. Abgerundet wird das mit einer der grössten Weinauswahlen der Stadt Bern. Über 500 Weine warten im Weinkeller darauf, getestet zu werden.

Bärner Fasnacht

Farbige Kostüme, Guggenmusik und gaaanz viel Konfetti – die fünfte Jahreszeit ist endlich wieder in der Bundesstadt angekommen! Traditionell startet die Berner Fasnacht – übrigens nach der Basler und Luzerner Fasnacht die drittgrösste in der Schweiz – mit der «Bärebefreiig» (Bärenbefreiung), dieses Jahr am 19. Februar. Der symbolische Bär wird jeweils am 11. November zur Winterruhe in den Käfigturm gesperrt und zum Fasnachtsbeginn mit einer Zeremonie und anschliessend viel Guggenmusik wieder geweckt. Die Guggen, Theater- und Kostümgruppen ziehen bis am Samstag, 21. Februar durch die Berner Altstadt und erfreuen Gross und Klein mit ihren bunten Darbietungen. Wer es etwas ruhiger, aber ebenso unterhaltsam mag, nimmt am Donnerstag an der Schnitzelbank-Soirée teil. Übrigens: Auch bei einem traditionellen Anlass wie der Fasnacht kann Neues gelernt werden. Wie wäre es, wenn in diesem Jahr mindestens ein Teil des Kostüms selbstgenäht oder -gebastelt wird?

Plakette tragen ist Ehrensache: Die diesjährigen Fasnachtsplaketten können in unserem Webshop oder an der Tourist Information im Bahnhof Bern gekauft werden.

Alois Lichtsteiner im Museum Franz Gertsch

Wer an Kunst interessiert ist, geht am besten in eines der vielen verschiedenen Kunstmuseen der Region Bern. Dort gibt es die Werke von zahlreichen grossen und kleineren Namen zu bestaunen. So beispielsweise auch im Museum Franz Gertsch in Burgdorf. Noch bis am 1. März ist die Ausstellung «Es ist nicht, was es ist» von Alois Lichtsteiner zu bestaunen. Der für Malerei, Druckgrafik und Objektkunst bekannte Luzerner lädt die Besuchenden dazu ein, seine Suche nach dem Umgang mit der Malerei und die Entwicklung seines Schaffens zu verfolgen. Ausgestellt werden monumentale Werke und Bilder, die seinen Weg von der Farbigkeit in den Bereich der Graustufen und Nichtfarbe und zurück zur Farbe mit Grund zeigen. Lichtsteiners Kunst zeigt oft Sujets aus der Natur, so beispielsweise Birken und Berge. Ein Besuch lohnt sich für Kunstinteressierte wie für Ruhesuchende gleichermassen.

Wer sich für das Weltgeschehen aus Sicht von Pressezeichner:innen interessiert, sollte unbedingt im Museum für Kommunikation vorbeischauen. Noch bis am 22. Februar werden im Rahmen von «Gezeichnet 2025» die besten Karikaturen und Cartoons vom vergangenen Jahr ausgestellt.

Feuerkochen am Aareufer

Kochen auf der Herdplatte oder im Sommer auf dem Grill – das ist für viele nichts Spezielles. Wer gerne den Kochlöffel schwingt, dabei aber mal wieder etwas Neues lernen möchte, findet bei Chillfood genau das Richtige. Nur 16 Fussminuten vom Bahnhof Bern entfernt, unter der Lorrainebrücke, direkt am Ufer der Aare befindet sich das aussergewöhnliche Eventlokal «Füüri». Dort stehen Feuerküchen zur Verfügung und unter Anleitung können Gruppen oder an bestimmten Kursdaten auch Einzelpersonen ihr Menü über Glut und Flammen zubereiten – alles ganz ohne Strom. Aus den regionalen Zutaten werden Gerichte aus der ganzen Welt über dem Feuer gekocht. Und am Schluss kommt das gemeinsame Geniessen der Köstlichkeiten natürlich auch nicht zu kurz.

Schneeschuhtour auf dem Obergurnigeltrail

Im Februar sind vielerorts auch Skiferien angesagt. Wer diese nicht unbedingt auf der Skipiste verbringen möchte, aber sich dennoch im Schnee bewegen möchte, unternimmt am besten eine Tour mit den Schneeschuhen. Vorbei an verschneiten Tannenspitzen und rein in die beruhigenden Winterlandschaften – immer mit dem Blick auf das beeindruckende Panorama. Das verspricht zum Beispiel die Tour auf dem Obergurnigeltrail im Naturpark Gantrisch. Vom Gurnigel Berghaus gehts los Richtung Tannenwald und Alp Gurnigelberg, Ziel ist das Highlight der Route: das Bänkli auf dem Oberen Gurnigel. Die Aussicht auf die Gantrischkette, das Berner Oberland und das Gürbetal ist unschlagbar. Und wer auch hier die grauen Zellen etwas trainieren möchte, kann beim gemütlichen Picknick die Namen der unterschiedlichen Berggipfel aufzählen.

Es gibt natürlich noch viele weitere Events in Bern. Jetzt im Veranstaltungskalender stöbern.